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INTERREG III B Projekt
BEEN

Netzwerk für Energieeffizienz im Gebäudebestand des Ostseeraumes

  English Version

Projektbeschreibung

Der europäische Wohnungsbestand trägt maßgeblich zu überhöhtem Energieverbrauch und CO2- Emission bei. Mehr- bzw. vielgeschossige Wohngebäude stellen dabei mit rund 15 Prozent in den alten und mehr als einem Drittel in den neuen EU-Mitgliedsstaaten einen signifikanten Anteil am Gesamtbestand. Es dominieren hier die in industrieller Bauweise errichteten "Plattenbauten", mit einem erheblichen Instandhaltungsstau und geringer baulicher und energetischer Qualität.
Bisher sind in den neuen EU-Mitgliedsstaaten keine umfassenden Strategien für energiesparende Sanierungsmaßnahmen entwickelt worden. Insbesondere effektive rechtliche und administrative Strukturen fehlen. Ohne diese Voraussetzungen stellt die Gebäudesanierung ein schwieriges Unterfangen dar, da der Wohnungsbestand zum großen Teil an die Bewohner privatisiert wurde.
Um diese Probleme anzugehen und die EU-Standards für Energieeffizienz umzusetzen, hat sich BEEN die Entwicklung von technischen, rechtlichen, institutionellen und finanziellen Strategien und Instrumenten zur energieeffizienten Sanierung zum Ziel gesetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei im mehrgeschossigen Wohnungsbau der 50er bis 90er Jahre. Die Umsetzbarkeit der Ergebnisse wird in drei "Best Practices"- Projekten pilothaft getestet.
Die insgesamt 26 Partner aus fünf EU Mitgliedstaaten sowie Russland und Weißrussland repräsentieren nationale Ebenen und Institutionen, die für die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen zur Energieeffizienz in dem jeweiligen nationalen Wohnungsbestand verantwortlich sind. Diese Partnerkonstellation soll die intersektorale Förderung und Verbreitung von Konzepten, Strategien und Instrumenten sicherstellen, die innerhalb des Projektes erarbeitet werden..

 Ziele und Aktivitäten des Projektes

Innerhalb der fünf Arbeitspakete entwickeln die Partner Strategien und Instrumente, die den Prozess der energieeffizienten Sanierung des Wohngebäudebestandes im Ostseeraum in Gang bringen und unterstützen sollen.
Das erste Arbeitspaket stellt den Referenzrahmen für das gesamte Projekt dar. Hier werden die nationalen Strategien im Kontext der EU-Ziele untersucht und zusammengestellt sowie ein Überblick über die Potenziale für Energieeffizienz in Wohngebäuden erarbeitet.
Zentraler Fokus des zweiten Arbeitspaketes ist es, die baulichen und energetischen Probleme im Gebäudebestand des Ostseeraumes mit Hilfe optimierter technischer Ansätze zu bewältigen.
Arbeitspaket 3 zielt auf die Optimierung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen für energieeffiziente Sanierung ab, insbesondere vor dem Hintergrund der durchgeführten privatisierung von Wohnungen an die vormaligen Mieter in den neuen Mitgliedsstaaten.
Das Ziel von Arbeitspaket 4 ist die Entwicklung optimierter Finanzierungspläne zur Förderung energieeffizienter Sanierung. Auf Grundlage von Erfahrungen mit bestehenden nationalen Programmen und Instrumenten werden Empfehlungen für verbesserte Finanzierungsmodelle erarbeitet.
Arbeitspaket 5 sieht die Umsetzung von drei "Best Practice"-Projekten, jeweils eins in Estland, Litauen und Polen vor, die die entwickelten Ansätze und Instrumente nutzen werden. Trotz eines generellen Ansatzes und ähnlichen Herangehensweisen zur energieeffizienten Sanierung wird jedes Projekt einen individuellen Charakter haben, der sich aus der Umsetzbarkeit der erarbeiteten Instrumente in lokalem und nationalem Kontext ergibt.

Kontakt
Deutscher Verband e. V.
Tel: +49 (0) 30 20 61 32 50
info@deutscher-verband.org
 

Lead Partner
Landesregierung von Berlin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Peter Wollschläger
0049 (0)30 3090124864
 

Externe fachliche und organisatorische Koordination:
Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V.
Britta Schmigotzki
schmigotzki@iwoev.org
0049 (0)30 3020679802
 

Partner

Estland

  • KredEx-Kredit und Export Garantie Fonds
  • Vereinigung estnischer Gebäudeverwalter
  • Estnische Union der Wohnungsgenossenschaften
  • Technische Universität Tallinn
  • Ministerium für Wirtschaft und Kommunikation der Republik Estland
  • Stadtverwaltung Tallinn

Deutschland

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin
  • Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa e.V.
  • Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
  • Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
  • Ministerium für Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Lettland

  • Ministerium für Regionalentwicklung und Kommunalverwaltung
  • Staatliche Agentur "Wohnungsagentur"
  • Stadtrat Riga

Litauen

  • Umweltministerium
  • Wohnungsagentur
  • Stadtverwaltung Klaipeda

Polen

  • Ministerium für Transport und Bauwesen
  • Nationale Agentur für Energieeinsparung
  • Landeswirtschaftsbank
  • Stadtverwaltung Piaseczno

Weißrussland

  • Eigenbetrieb der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft des Gebietes Minsk
  • Stadtverwaltung Zhodino

Russland

  • "Städtischer Verband der Hausbesitzer", St. Petersburg, Nichtkommerzielle Partnerschaft
  • Stadtverwaltung St. Petersburg, Wohnungskomitee
  • Verwaltung des Gebietes Kaliningrad, Abteilung Energie, Kommunal- und Wohnungswirtschaft

Ostsee Region

Das INTERREG III B Programm (Kooperationsraum Ostseeraum) wird im Zeitraum 2000-2006 aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) gefördert. INTERREG III B unterstützt die transnationale Zusammenarbeit zur Verbesserung einer ausgeglichenen und nachhaltigen Entwicklung Europas.


Weitere Informationen auf den Seiten des Projekts unter:
www.been-online.net

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INTERREG III B Project
BEEN

Baltic Energy Efficiency Network for the Building Stock

Description

The European housing stock is a major contributor to energy waste and CO2 emission. Multi-storey blocks of flats form a significant proportion of this building stock: Around 15% in the old EU member states and more than one third in the new Central and Eastern European member states. Here, the prefabricated housing stock is predominant, characterised by an enormous maintenance backlog and very low structural and thermal quality.
So far, no comprehensive strategies have been developed in the new EU member states to start energy efficient refurbishment (EER). Especially effective legal and administrative structures need to be developed, as without them building refurbishment proves difficult in a stock, where a huge part of dwellings has been privatised to the sitting residents.
In order to tackle these problems and comply with EU standards with regard to energy efficiency, the BEEN project aims to develop strategies and instruments – technical, legal, institutional and financial – that promote EER of residential buildings in the Baltic Sea Region, focussing on the multi-storey housing stock erected between 1950 and 1990. The elaborated results are planned to be tested via the implementation of three best practice refurbishment projects.
The geographical dimension of the project covers five EU member states from the Baltic Sea Region as well as Russia and Belarus. Altogether, 26 partners take part in the BEEN project, representing relevant national levels and institutions that are responsible for the implementation of EER in their national housing stock. This partner constellation shall ensure the cross-sectoral promotion of concepts, policies and tools elaborated within the project.
 

Aims and Activities

Within five work packages (WPs), the partners will elaborate policies and tools, stimulating and supporting the energy efficient refurbishment of the residential building stock in the Baltic Sea Region (BSR).
The first work package provides the frame of reference for the whole project, as it deals with national policies in relation to EU goals. Furthermore, an overview of the potentials for energy efficiency in residential buildings will be elaborated.
The central focus of WP 2 is to tackle the structural and energetic problems in the BSR housing stock with optimised technical approaches.
WP 3 aims to optimise the legislative and institutional framework for energy efficient refurbishment of residential buildings, especially in the context of the privatisation of flats to sitting tenants in the new member states.
The target of WP 4 is to elaborate optimised financing schemes for the promotion of energy efficient renovation. Based on the experiences with existing national programmes and instruments, recommendations for improved financing schemes and mechanisms will be developed.
In WP 5, three best practice projects will be implemented in Estonia, Lithuania and Poland, using the optimised approaches and instruments from WP 2 to WP 4. Despite the general and similar approach of energy efficient refurbishment, each project will have individual characteristics using the developed innovative methods and considering specific national or local problems.
 

Contact
German Association for Housing, Urban and Spatial Development
Tel: +49 (0) 30 20 61 32 50
info@deutscher-verband.org
 

Lead Partner
Berlin Government
Senate Department for Urban Development
Peter Wollschläger
0049 (0)30 3090124864
 

External functional and organisational co-ordination:
Housing Initiative for Eastern Europe (IWO) e.V.
Britta Schmigotzki
schmigotzki@iwoev.org
0049 (0)30 3020679802

Partner

Estonia

  • KredEx-Credit and Export Guarantee Fund
  • Association of Estonian Facilities Administrators and Maintainers
  • Estonian Union of Cooperative Housing Associations
  • Tallinn University of Technology
  • Ministry of Economic Affairs and Communications of the Republic of Estonia

Germany

  • Berlin Government, Senate Department for Urban Development
  • Housing Initiative for Eastern Europe
  • Federal Ministry of Transport, Building and Urban Affairs
  • Ministry of Science, Economic Affairs and Transport, Schleswig-Holstein
  • Ministry of Labour, Building and Development, Mecklenburg - West Pomerania

Latvia

  • Ministry of Regional Development and Local Governments
  • State Agency "Housing Agency"
  • Riga City Council

Lithuania

  • Minstry of Environment
  • Housing Agency
  • Klaipeda City Municipality

Poland

  • Ministry of Transport and Construction
  • National Energy Conservation Agency
  • National Economy Bank
  • City of Piaseczno

Belarus

  • Minsk Region Unitary Office "The Management of housing-municipal services"
  • Zhodino Executive City Committee

Russia

  • Non-Profit Partnership "The St. Peterburg House Property Owners Association"
  • Administration of St. Peterburg
  • Administration of Kaliningrad Oblast, Dep. Energy and Housing

Baltic Sea Region

The INTERREG III B programme (Co-operation area Baltic Sea Region) belongs to one of the three strands of the European Community Initiative INTERREG III. The programme is part-financed from the European Regional Development Fund (ERDF) covering the period 2000-2006. Strand B supports transnational co-operation to enhance balanced and sustainable development of the European territory.

For further information see the pages of the project at:
www.been-online.net

 
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