Logo: Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. Deutsch-Österreichisches URBAN-Netzwerk - ein Projekt des DV e.V.
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Deutsch-Österreichisches URBAN-Netzwerk

Hintergrund und Entstehung

Tagung des URBAN-Netzwerks auf der Messe EUREGIA in Leipzig 1998Der Austausch und die Verbreitung von Informationen und Erfahrungen zur nachhaltigen Stadtentwicklung in krisenbetroffenen Stadtteilen ist neben der Umsetzung konkreter Projekte vor Ort ein wichtiges Element der Gemeinschaftsinitiative URBAN. Die Europäische Kommission legt bei der Durchführung von URBAN Wert auf einen aktiven Erfahrungsaustausch, nicht nur unter den teilnehmenden Städten, sondern auch mit anderen interessierten Städten auf nationaler und europäischer Ebene.

Die Europäische Kommission hat deshalb angeregt, Unterstützungsstrukturen einzurichten, die:

  • URBAN-bedeutsame Aktivitäten in anderen Politikbereichen auf nationaler Ebene sammeln, auswerten und den URBAN-Städten zugänglich machen;
  • die Beteiligung der URBAN-Städte an anderen transnationalen Netzwerken unterstützen und die dort gewonnenen Erfahrungen verwerten sowie
  • eigene nationale Netzwerke mit Verbindungen zur regionalen, nationalen und europäischen Ebene einrichten.

Exkursion im Mannheimer URBAN-Gebiet 2001Bereits in der Phase der Erstellung der Programme der Gemeinschaftsinitiative URBAN I wurden diese Anregungen in Deutschland aufgegriffen: Auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) schlossen sich 1996 die deutschen URBAN-Städte und weitere interessierte Städte unter dem Netzwerkmanagement des Deutschen Seminars für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) im Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (DV) zum "URBAN-Netzwerk Deutschland" zusammen. Einen bedeutenden ideellen und finanziellen Beitrag zur Netzwerkarbeit leistet der Deutsche Sparkassen- und Giroverband.

Sparkassen-Logo

Ziele und Aufgaben

Ziel der Netzwerkarbeit ist es, die Netzwerkstädte bei der Umsetzung ihrer Konzepte zur Revitalisierung der krisenbetroffenen Stadtviertel zu unterstützen. Schwerpunkt bildet die Organisation eines intensiven Erfahrungsaustauschs sowie die Information über stadterneuerungsrelevante Aktivitäten auf EU-, Bundes- und Länderebene. In diesem Zusammenhang werden insbesondere optimierte Lösungsansätze ("best pratices") für gleichgelagerte Problemfelder gemeinsam entwickelt. Ferner beteiligt sich das Netzwerk am Informations- und Erfahrungsaustausch mit anderen Städtenetzen und stadtentwicklungsrelevanten Institutionen in Europa und leistet Informations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie eine wissenschaftliche Begleitung für die GI URBAN. Schließlich unterstützt der Netzwerkmanager die Mitgliedsstädte bei der verwaltungsmäßigen Abwicklung ihrer URBAN-Programme.

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Erstes transnationales URBAN-Netzwerk

Aufgrund der guten Erfahrungen während URBAN I hat der Erfahrungs- und Informationsaustausch auch im Förderzeitraum 2000 bis 2006 eine wichtige Bedeutung, so daß die Netzwerkarbeit auch im Rahmen von URBAN II weitergeführt wird.

Netzwerktagung in Halle an der Saale 1999Die zwölf deutschen URBAN II - Städte wurden vom Netzwerk bereits während der Erstellung ihrer Programme unterstützt und nahmen an den Veranstaltungen des Netzwerks teil. Mittlerweile sind sie offiziell dem URBAN-Netzwerk beigetreten. Mit dem Beitritt der beiden österreichischen URBAN-Städte Graz und Wien wurde aus dem "URBAN-Netzwerk Deutschland" das "Deutsch-Österreichische URBAN-Netzwerk". Dies unterstreicht die Bestrebungen des Netzwerks, künftig noch stärker auf europäischer Ebene tätig zu werden und den Erfahrungs- und Informationsaustausch vermehrt über die nationalen Grenzen hinaus zu betreiben. Damit bildet das Deutsch-Österreichische URBAN-Netzwerk auch eine gute Basis für den europäischen Erfahrungsaustausch, wie der von der Europäischen Kommission geplant ist.

Neben den URBAN II - Städten werden auch die URBAN I - Städte nach der Abwicklung ihrer URBAN - Programme weiterhin in die Netzwerkarbeit eingebunden. Darüber hinaus steht das Deutsch-Österreichische URBAN-Netzwerk auch anderen Städten und Institutionen offen, die gleichgeartete Programme und Projekte zur Revitalisierung von städtischen Problemquartieren durchführen oder durchführen wollen. So ist beispielsweise die Niedersächsische Landestreuhandstelle als Landeskoordinator des Bund-Länder-Programms "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf - Die Soziale Stadt" Netzwerkmitglied.

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Ansprechpartner:

 
Bild: Dr. Lothar Blatt Dr. Lothar Blatt
Leiter des Deutsch-Österreichischen URBAN-Netzwerkes und Repräsentant des DV e.V. in Brüssel
 
Fon (00 32) 25 50 16 10
E-Mail: l.blatt@deutscher-verband.org 
   
Bild: Christian Huttenloher Christian Huttenloher
Netzwerkkoordinator und Leiter des Büro Brüssel
 
Fon: (00 32) 25 50 16 10
E-Mail: c.huttenloher@deutscher-verband.org
   
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c/o Deutscher Verband
für Wohnungswesen,
Städtebau und Raumordnung e.V.
 
Georgenstraße 21
D-10117 Berlin
 
Fon (0 30) 20 61 32 50
Fax (0 30) 20 61 32 51
 
Repräsentanz in Brüssel
47-51, Rue du Luxembourg
B-1050 Brüssel

Fon (00 32) 25 50 16 10
Fax (00 32) 25 03 56 06
 
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